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KommI | Kommunale Intelligenz

Als Kooperationsgemeinschaft arbeitet KommI daran, künstliche Intelligenz für die Öffentliche Verwaltung in Kommunen nutzbar zu machen. Ziel der Kooperationspartner ist es, ein Ökosystem zu schaffen, dessen Komponenten die verschiedenen KI-Technologien mit den unterschiedlichsten Systemen und Daten der öffentlichen Verwaltung zusammenführen.

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Das Potenzial für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz ist enorm, gerade auch für die öffentliche Verwaltung in Kommunen. Wollen Städte und Regionen diese neuen Entwicklungsmöglichkeiten jedoch umfassend, rechtssicher und datenschutzkonform nutzen, stehen sie vor großen Herausforderungen. Um diese Nutzung KI-basierter Anwendungen grundsätzlich zu erleichtern, hat die Stadt Oberhausen im Oktober 2025 die Kooperationsgemeinschaft KommI | Kommunale Intelligenz initiiert. Die Kooperationspartner arbeiten gemeinsam daran, vorhandene KI-Technologien – insbesondere Large Language Models – sowie Technologien und Daten aus der öffentlichen Verwaltung so zusammenzuführen, dass die spezifischen Anwendungsszenarien der öffentlichen Verwaltung optimal unterstützt werden. Dazu entsteht sukzessive ein KommI-Ökosystem mit Komponenten in vier Bereichen:

KommI.adapter: Mit verschiedenen KommI.adaptern lassen sich die jeweiligen Sprachmodelle mit den spezifischen Datenquellen (insbesondere den Fachverfahren) der öffentlichen Verwaltung in den Kommunen verbinden. Bereits realisierte KommI.adapter stehen in der KommI.bibliothek zur Verfügung. Zudem können eigene KommI.adapter entwickelt und dann der KommI.bibliothek hinzugefügt werden. 

KommI.bibliothek: In der KommI.biliothek werden alle bereits umgesetzten KommI.adapter verfügbar gemacht. 

KommI.koordinator: Der KommI.koordinator unterstützt Anwenderinnen und Anwender dabei, für die jeweilige Aufgabe den passenden KommI.adapter auszuwählen und das Zusammenspiel verschiedener KommI.adapter zu koordinieren.

KommI.arbeiter: Der KommI.arbeiter integriert sämtliche Sprachmodelle, die über die API-Plattform von OpenWebUI angesprochen werden können. Anwender*innen können so von Fall zu Fall entscheiden, mit welchem LLM sie arbeiten möchten.

Sämtliche Komponenten des KommI-Ökosystems werden unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht und auf OpenCode unter kommi.org bereitgestellt. Damit sind sie für jede Kommune, jeden kommunalen IT-Dienstleister und alle sonstigen Akteure nachnutzbar. 

Wie funktioniert die Zusammenarbeit?

Die Kooperationspartner von KommI arbeiten auf zwei Arten zusammen. Zum einen tauschen sie sich regelmäßig über die verschiedenen Aspekte des KommI-Ökosystems aus. Dazu dient unter anderem ein wöchentlich stattfindendes virtuelles Treffen (nähere Infos unter kommi.org). Zum anderen werden in einzelnen Entwicklungspartnerschaften einzelne Komponenten für das KommI-Ökosystem realisiert.

Die Koordination und die Organisation der verschiedenen Aktivitäten der KommI- Kooperationsgemeinschaft übernimmt der KDN. Der Dachverband kommunaler IT-Dienstleister strukturiert die Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen und IT-Dienstleister, bündelt Finanzmittel und unterstützt die gemeinsame Weiterentwicklung der erarbeiteten Lösungen.

Beteiligte Kommunen:

  • Stadt Oberhausen, Stadt Mönchengladbach, GKD Gelsenkirchen, KDVZ Frechen

Wie kann ich mich beteiligen?

Als übergreifende Kooperationsgemeinschaft steht KommI allen Kommunen und öffentlichen Organisationen in Deutschland offen. Für die Mitgliedschaft in der Kooperationsgemeinschaft fällt jährlich ein Beitrag in Höhe von (im Jahr 2026) 2.000 Euro an. Die Partizipation an einzelnen Entwicklungspartnerschaften wird individuell geregelt.

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