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Demografischer Wandel, Fachkräftemangel im medizinischen und pflegerischen Bereich sowie Schnittstellenproblematiken zwischen einzelnen Versorgungsbereichen stellen alle Kommunen in ländlichen Regionen vor die Herausforderung, in Zukunft eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung sicherstellen zu müssen. Um dieser Situation aktiv zu begegnen, sollen bestehende technologiegestützte Versorgungskonzepte unter den Bedingungen von ländlichen Räumen geprüft werden. Ziel ist es, für die Zukunft tragfähige Lösungen in der Gesundheitsversorgung auszuloten, eine Vernetzung mit Akteur:innen des Gesundheitssektors zu erreichen und die gewonnenen Erkenntnisse überregional zu teilen. Gleichzeitig soll die psychische Gesundheit von Mitarbeitenden und Beschäftigten der Verwaltung gestärkt und präventiv gefördert werden, um einer immer größer werdenden psychischen Belastung und damit einhergehenden Krankheitsbildern vorzubeugen. Digitale Tools bieten ortsungebundene und vor allem anonyme Lösungen und Hilfsangebote, die zudem dazu beitragen, die Akzeptanz von digitalen Gesundheitslösungen (sog. E-Health-Anwendungen) auch in weiteren Sektoren zu steigern.